Steam für Linux – Über 250 Titel verfügbar

steam-logo-150x1501Die meisten kennen Steam sicherlich bereits aus der Windowswelt. Steam ist eine Spieleplattform, die 2003 das erste mal das Licht der Welt erblickt hat. Inzwischen hat Steam nach eigenen Angaben weit über 50 Millionen Mitglieder. Erst seit kurzem wird neben Windows und Mac auch Linux unterstützt. Derzeit befinden sich mehr als 250 Titel für Linux im Katalog und das Angebot wird nach und nach weiter ausgebaut.

 

Steam – Installation

Offiziell unterstützt wird von Steam derzeit nur Ubuntu, jedoch haben auch User anderer Distributionen die Möglichkeit Steam zu nutzen. Nutzer von Linux Mint z.B. können das offizielle .deb Paket für Ubuntu zur Installation verwenden. User anderer Distributionen werden in deren Paketmanagern bereits Steam Pakete finden. Wenn nicht, hilft oftmals die Suche in der Suchmachine Ihrer Wahl weiter. Für jedes Linux System sollte es da eine Lösung geben. Ich persönlich beschreibe im weiteren Verlauf die Installation unter Linux Mint 15. Hierfür läd man sich erstmal das .deb Paket von Steam herunter und führt dieses aus. Die folgenden Dialoge sollten eigendlich selbsterklärend sein. Sollte es dazu Fragen geben, könnt ihr den Kommentarbereich unter diesem Artikel benutzen. Ich werde dann zeitnah Antworten.

Steam – Die Benutzung

Wer Steam noch nicht kennt, wird sich erstmal einen Überblick verschaffen müssen. Hierzu startet man den Clienten und schon ist man eingeloggt. Im folgenden können z.B. die verschiedenen Spiele durchsucht werden. Als Tip merke ich mal hier an, das Team Fortress kostenlos zur Verfügung steht. Hier kann man dieses Spiel ja mal probeweise „erwerben“ und herunterladen. Das herunterladen geschieht automatisch. So läd der Client nach Kauf das Spiel herunter so lange dieser offen ist. Schliesst man den Steam Clienten wird auch nichts mehr heruntergeladen. Nach einem neuerlichen Start wird dann an der Stelle weitergeladen, wo man unterbrochen hatte. Ist alles fertig geladen kann man das Spiel über den Clienten starten.

Steam – Mein Fazit

Die Steam Unterstützung für Linux gibt es erst seit ein paar Monaten, daher ist klar, das noch nicht so viel hochwertige Titel im Angebot sind. Jedoch gibt es immer wieder etwas Nachschub. So gibt es immer mal wieder ein altbekanntes Windowsspiel was auf Linux über Steam portiert wurde. Beispielsweise Counter Strike, Half Life oder Portal. Was mir negativ auffällt ist, das die meisten Linuxspiele -bis auf ein paar Ausnahmen- vorwiegend in englischer Sprachversion erscheinen. Leute, die dem englischen nicht so vertraut sind, haben da etwas das Nachsehen. Auch finde ich viele Linuxspiele…naja…um es sanft auszudrücken ziemlich daneben. Grafisch reissen sie keine Bäume aus. Aber so ist das eben, wenn keine millionenschwere Softwareschmiede hinter der Programmierung steckt. Die meisten Titel sind halt Low Budget Produktionen. Aber darunter sind sicherlich auch einige Perlen. Für die Zukunft bin ich aber recht optimistisch. Es werden sicherlich noch das ein oder andere Windowsspiel über Steam auf Linux portiert, was das Angebot von Steam weiter aufbessern wird. Generell ist es sowieso ein gutes Zeichen das Steam auch Linux unterstützt. So könnte der eine oder andere Publisher sicher dazu verleitet werden neben einer Windows und Mac Version auch eine Linux Version bereit zu stellen. Mal schauen was die Zukunft noch so bringt…

Zu Steam: http://store.steampowered.com/

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Eine Antwort to "Steam für Linux – Über 250 Titel verfügbar"

  1. Xunil sagt:

    Kurz angemerkt sei noch, dass gerade Nostalgiker bei Linux voll auf ihre Kosten kommen, da viele Kultklassiker portiert wurden.
    Und ich fürchte, ich muss dir dein Argument bezüglich „millionenschweren Softwareschmieden“ gegenargumentieren, denn sind es nicht gerade die Indigames, die seit ein paar Jahren furore machen, allem vorran natürlich Minecraft, aber auch 7 Days to Die, Factorio, Divinity und unzählige mehr.
    Denn wärend die „Großen“ nur meist ihren Einheitsbrei in schicker GFX anbieten, den es so schon x-mal gab oder den 3 Teil von „Schiess zuerst, oder werde erschossen“ anpreisen, sind es grad die Indigames, welche mit frischen innovativen Ideen aufwarten. so
    Dank Crowd Funding und Kickstarter sind vielversprechende Projekte meist auch finanziell abgesichert.

    Aber um nochmal zurück zu Linux zu kommen, die meisten Indiegames laufen in Wine.
    Für Nostalgiker gibt es dann natürlich auch noch Emulatoren wie dosbox oder M.E.S.S.

    Also so gesehen gibt es mehr als genug zu Spielen unter Linux. :)

    Guten Rutsch ins neue Jahr wünscht Jack Candle.

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